Unterrichtsmodelle "Wirtschafts- und Unternehmensethik"
Die Stiftung fördert Unterrichtsmodelle in den Bereichen Wirtschafts- und Sozialethik in Schulen.
Nicht erst durch die Finanzkrise ist das Vertrauen der Bürger in das Funktionieren, den Sinn und die Legitimität des Wirtschaftssystems erschüttert. Dieser offenkundige Akzeptanzverlust des Wirtschaftssystems wird oftmals gespeist von oberflächlichen Schuldzuweisungen, die einen analytischen Blick auf die Ursachen und deren mögliche Überwindung nicht selten verstellen.
Anstelle von voreiliger Moralisierung braucht ein demokratisches und als gerecht empfundenes Gemeinwohl einen Kapitalismusdiskurs, der eine fundierte Rückbindung ökonomischer Fragen auf ihre ethischen Aspekte ermöglicht. Von einem derartigen Diskurs ist diese Gesellschaft weit entfernt.
Deswegen unterstützt und/ oder finanziert die Stiftung Unterrichtsmodelle, sowie die Erarbeitung von Material oder Projektwochen, die das Spannungsfeld von Wirtschaft und Verantwortung thematisieren.
Die Unterrichts- oder Projektvorhaben können einen Umfang von 4-8 Stunden haben und fächerübergreifend sein (z.B. Ethik / Religion, Politik-Gesellschaft-Wirtschaft, GMK, Deutsch, Geographie). Ebenso denkbar ist die Förderung ganzer Projekttage bzw. Wochen. Beteiligen können sich alle Schulformen und Schulstufen. Das erarbeitete Material erfordert eine entsprechende Dokumentation und soll anderen Lehrern und Schulen zur Verfügung stehen.
Ein innovatives schulisches Vorhaben kann mit bis zu 1.000 Euro gefördert werden.